`Merika!!!

Hallo liebe Leute,

Nach meiner ersten wirklich aufregenden ersten Woche in Otis ging es auch schon auf die Achterbahn des Sports, des Todes und des Wahnsinns. So würden wir zumindest den amerikanischen Football bezeichnen. Eine sinnlose und bekloppte Art, sich den Schädel zu zerdeppern. Und ehrlich gesagt, dachte ich das am Anfang auch. Dann hat sich alles geändert, als ich von der Schule einen Anruf bekam. Mir wurde gesagt, dass ich morgen, den 24.August, mein erstes Football Training haben werde.

Nun ich war ein wenig nervös, aber ein sehr guter Freund (aus meiner jetzigen Sicht, damals jedoch war er mir jedoch noch fremd) Tanner hat mich zum Training gebracht und dann ging es los. Ich werde es nur grob beschreiben. Nicht das Training. Nicht das Spiel, sondern einfach nur dieses Gefühl, in welches mich dieser Sport gebracht hat.

Erst einmal habe ich gelernt, dass man niemals aufgeben sollte, niemals. Ich persönlich glaube, dass das das Beste ist, was ich bis jetzt wirklich aus Amerika mitnehmen kann. Egal ob du am Boden liegst oder auf deinen Knien, nicht mehr laufen kannst oder erschöpft bist, es gibt immer Kraftreserven in dir, von denen du nie etwas vermutet hättest. Setz deine eigenen Ziele unter dein Limit, um sie zu erreichen und gut zu sein ohne Fehler; setz deine eigenen Ziele auf deine Limitleiste und du erreichst besser Ereignisse und machst ein paar Fehlern aus denen du lernen wirst. ODER, lege deine Ziele über dein Limit und du wirst perfekt sein, wenn du sie erreicht hast. Du wirst fallen und Fehler machen, doch aus diesen Fehlern wirst du aufsteigen wie ein Phönix aus seiner eigenen Asche und noch strahlender als zuvor in die Zukunft schauen.

Ein anderes großes Gefühl ist definitiv: Familie!

Damit meine ich nicht eine neue Familie. Doch wer schon mal diesen Sport geschaut hat im Fernsehen, der weiß, dass er schon rau und hart ist. Aber es ist ein Teamsport, der alles von einem abverlangt. Und wenn du dort auf dem Spielfeld bist, dann bist du dort nicht alleine wie im Fußball, sondern bist du dort mit deinen Brüdern, die auf dich zählen. Wenn du deinen Job nicht erfüllst, dann verlierst du mit deinem Team.

Ein Gefühl, das ich in Deutschland vermissen werde.

Fortsetzung folgt…

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