Long sad Story…

Hey liebe Leute,

ich melde mich mal wieder. Nun ich werde erst einmal mit dem Positiven anfangen, bevor ich zu dem eigentlichen Hintergrund der Überschrift, dem eigentlichen Thema, komme.

Am 11. September 2015 sind die Otis Bulldogs Volleyballerinnen und Footballer zu den Black Panther nach Flagler gefahren, um denen gehörig die Hölle heiß zu machen. Und ich hatte auch meinen ersten Auftritt. Mein Team und ich haben das Ding gerockt!!! 81 zu 23 gewonnen. Die anderen wahren chancenlos. Ebenso wurden die Volleyballerinnen die von unseren Bulldogs geschlagen.

Nun, bevor es für mich und das Team raus aufs Feld ging, habe ich mich vor dem Team aufgebaut und um Aufmerksamkeit gebeten … Denn an diesem Tag kam einer unserer Football Veteranen, einer meiner Gasteltern, ein wahrer Freund und guter Mensch, in Krankenhaus. Raymond Trautmen.

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Bevor ich darüber weiter erzähle, erkläre ich erst einmal die Hintergrund:

Ray war einst ein begnadeter Sänger und Gitarrenspieler, weshalb er oft mit seiner Band durchs Land fuhr, um Musik zu machen. Eines Tages jedoch bei einer Rückfahrt passierte es. Kinder hatten etwas auf die Straße gelegt, was Ray nicht gesehen hatte. Ein folgenschwerer Unfall geschah. Bei diesem Unfall wurde er schwer verletzt. Seine Stimmbänder wurden so stark geschädigt, dass diese gekürzt werden mussten und ein Loch in seinem Hals zum Atmen geschnitten wurde.

In diesem Jahr – nach vielen Jahre, in denen sich Eddie und Ray mit den Folgen des Unfalls arrangiert hatten und ihr Leben meisterten, hieß es, dass die Ärzte das Loch im Hals schließen könnten.

Es ging jedoch nach der Op etwas schief und Ray bekam einen Herzinfarkt – zwei innerhalb von 24H. Wir alle wünschten ihm Genesung, um aus dem Krankenhaus rauszukommen. Doch die Blutvergiftung, die sich nach dem Herzinfarkt in seinen Körper breit machte, hat ihn ziemlich mitgenommen. Dennoch konnte er wenige Tage später wieder aus dem Krankenhaus raus. Welch ein Glück damals!

Nur wenige Tage später hat die Schwester von Eddie Ray auf dem Boden gefunden, mit einem weiteren Herzinfarkt. Also ging es wieder ins Krankenhaus.

Und um nun zu meinem Tag zurückzukommen: mir wurde an diesem Tag Bescheid gesagt, dass dies wohl Ray’s letzter Tag sein würde. Sein Körper habe nicht die Kraft dazu, diese Erreger aufzuhalten, zu stoppen.

Mir war nicht wohl ums Herz zu wissen, dass Eddie und Morgan bei ihm sind und ich bei dem Spiel.

Ich tat mein Bestes, um Ray zu unterstützen und berichtete dem Team über den Ernst der Lage. Ich denke, wir alle haben an diesem Abend das Spiel für ihn gewonnen.

Nach dem Spiel habe ich erfahren, dass Ray noch kämpfen würden und dass eine kleine Chance auf Stabilisierung bestünde.

Jedoch wurde am nächsten Tag, um vier, der Life-Support abgestellt. Er hatte noch ein paar Stunden, um sich von Eddie und Morgan zu verabschieden, bevor er starb.

Nun, was ich über Ray sagen kann, ist, dass er immer ein Lächeln auf dem Gesicht hatte und ein großer Optimist war. Ein Genie und ein Lexikon des Wissens.

Bei seiner Lebensfeier, wie die Amerikaner das hier nennen, habe ich für ihn Amazing Grace und The Stark Song, von mir selbst komponiert, gespielt. Eddie war sehr gerührt und auch andere. Seitdem habe ich die Ehre, manchmal in der Kirche, in die wir jeden Sonntag gehen, einen musikalischen Beitrag beizutragen.

Nun wir sehen uns bald wieder

Fortsetzung folgt…

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