Vegas Baby

Hey Leute,

ich melde mich mal wieder nach einer sehr langen Zeit. Und um ehrlich zu sein, werden die kommenden Blogtexte auch die letzten sein, die hier rein kommen.Vielleicht noch einen ganz am Ende, als Art Zusammenfassung über das ganze Jahr.

Nun wie  der Titel schon erraten lässt, geht es in diesem Blog Text um meine Frühlingsferien.

Die habe ich mit meiner Gastfamilie – nach einer langen Autofahrt von knapp 14 Stunden – in der wunderbaren Stadt, die niemals schläft verbracht. Vegas Baby!! Las Vegas, eine wunderbare Stadt, doch dazu später mehr.

Der Trip nach Las Vegas war schon ein wunderbares Erlebnis. Da ich wusste, dass es in Las Vegas ziemlich warm werden würde, zog ich mir natürlich eine kurze Hose an. Nun Colorado hatte zu dieser Zeit gerade Hochsaison der Ski, also lag verdammt viel Schnee. Und ich kann euch nicht sagen wie komisch es ist, bei einer Tankstelle auszusteigen und ein paar Snacks zu kaufen, während jeder dort in voller Wintermontur steht und du dann halb Beach-Boy like mit kurzer Hose, kurzes Shirt und Flipp-Flops rumlatscht. Es war sehr komisch….so eine Situation, in der du nicht weißt wie du reagieren sollst.

Das wirklich beeindruckendste waren die schnellen, abrupten und einzigartigen Landschaftswechsel. Es war einfach atemberaubend zwischen einer Schlucht hindurchzufahren, auf der einen Seite den glitzernden Schnee, von der Sonne angestrahlt, zu betrachten, umgeben von Nadelbäumen und Wiese. Und auf der anderen Seite nicht einmal 50 Meter entfernt eine nahezu steppenartige Felswand, die danach lechzt, Wasser zu bekommen.

In Las Vegas selbst haben wir bei Freunden von Eddie übernachtet, die einen Swimming-Pool hatten und eine sehr kühle Wohnung. Was den Aufenthalt ziemlich angenehm gemacht hat in dieser wahnsinnigen Hitze.

Wir blieben in Vegas für genau fünf Tage: Mussten aber eine Nacht länger bleiben, da wir einen Schneesturm auf unserem Heimweg hatten und so die meisten Straßen gesperrt wurden, auf denen wir hätten fahren müssen.

Auf jeden Fall, habe ich in dieser Zeit verdammt viel von der Stadt gesehen. Bin das erste mal Auto gefahren, also Go-Kart, habe den Hoover-Damm gesehen und bin drüber gelaufen.Das große Ding, welches das Wasser und die Energie für ganz Las Vegas produziert und schon ziemlich viel Wasser verloren hat. Beeindruckend und gruselig zugleich. Dann habe ich noch die Stadt, die niemals schläft, auch während ihrer aktivsten Zeit (Nachts!! Surprise) besucht und ein Farben- und Lichtspiel besonderer Art gesehen. Man kann wirklich förmlich sehen wie viel Geld in all das reingesteckt wurde, nur um noch besser und verlockender auszusehen. Was soll denn jetzt was heißen? Na Casinos. Spielehallen voller Automaten des möglichen Glückes.

Es war eine wunderbare Zeit und ein sehr angenehmer Zeitvertreib in meinen kurzen Ferien von einer Woche. Nun auf dem Weg zurück habe ich die meiste Zeit nur geschlafen und damit meine ich wirklich wahrscheinlich 10 von den 14 Stunden.

Etwas aufregendes ist dann doch noch passiert, wir wären beinahe wieder in einen Schneesturm geraten, aber wir haben ihn um vielleicht 10 Minuten verpasst.

Wie immer Leute habt eine schöne Zeit wir sehen uns bald wieder, haltet die Ohren steif und denkt dran

Fortsetzung folgt….

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Wahlkampf

„… oh say can you see, …“

In diesem Text möchte ich mal ein wenig politisch werden.

Ich werde auf den Wahlkampf in Amerika eingehen.

Ich werde Trumpel unterstützen …

Ich werde patriotisch ….

Ich werde …

Okay ich höre ja schon auf.

Also mal ganz im Ernst, was hier abgeht, ist nicht gerade besser als in Deutschland (was geht denn in Deutschland ab?? All diejenigen, die sich gerade diese Frage gestellt haben sollten, mal kurz ihre eigene Hand aufhalten, um nicht eine Gesichtsklatsche zu bekommen (wer es nicht rafft, kommt später)).

Um die Situation kurz zu erklären, für all diejenigen, die nicht wissen was hier abgeht.

Wir haben auf der Seite der liberalen Demokraten zur Wahl für den nächsten Präsidenten von Amerika die wunderhübsche (bitte nicht alles ernst nehmen) Hillary Clinton. Die meint, dass man doch weltoffener sein müsse, die Grenzkontrollen runterschrauben und fröhlich in flowerpower Welt leben soll.

Und auf der anderen Seite, der super; der unglaubliche; der unfehlbare; der sexy Donald Dagobert Duck, äh Trump. Obwohl da ist kein großer Unterschied. Ein Republikaner, der zu Geld hat. Einst Filmstar und jetzt immer noch so hässlich wie damals. Sein Selbstständiges Toupet spielt auch manchmal sehr gerne Stehaufmännchen und seine Ansicht über eine Mauer im Süden ist auch sehr fraglich.

Erst recht als Deutscher, da man dann dort bald nicht mehr singen kann: „auf der Straße nach Süüüüüden“.

Nun kommen wir zu meiner Meinung zu diesen beiden Heinzelmännchen. Den wahrscheinlichen Nominierungen für die zwei Parteien.

Als erstes muss ich ja mal sagen, dass egal, wer von den beiden gewinnen wird: es wird für Amerika ziemlich S****** aussehen (alle die nicht wissen, was dieses Wort bedeutet, es ist dieser nette Begriff für den lächelnden WhatsApp Kackhaufen/Eiscreme Smileys).

Warum ich das meine? Denn mit Hilary Clinton wird Amerika zu einem wehrlosen Staat gegenüber dem IS (oder anderen Terroristen).

Und mit Trump hat die Welt einen neuen Superstreber, der in dem Fach Superbösewicht und Superarsch eine 1,0 bekommen hat.

Ich meine, ich verstehe nicht, wie die Amerikaner ihn noch immer mögen können? Nach all dem rassistischem Mist, den er von sich gibt.

Also, ich will ja nur sagen: um Hillary gibt´s keinen Trubel, da es sich einfach nicht lohnen würde, ihr Aufmerksamkeit zu schenken. Aber Trump … Bei einer öffentlichen Rede in Gefahr zu geraten und dann die Proteste gegen ihn, obwohl er noch nicht mal gewählt worden wurde. Ganz schön peinlich, Amerika. Wir werden im November sehen, wie es sich entwickelt.

Fortsetzung folgt …

Valentinstag

Love is all around the place …

so war hier der Valentinstag …

… bunt, knallig und kitschig. Da denkt man das ganze Jahr über, dass die Amis doch nicht so überheblich sind und dann kommt der Valentinstag. Ein Tag der Liebe und Freude, eine Zeit, in der man Zeit mit seiner/seinem Liebsten verbringt.

Also, erst einmal sind solche Aktionen in meinen Augen überflüssig (imaginäres Ducken unter dem Schlag meiner Freundin (Erklärung kommt gleich)) und mit viel zu viel Trubel verbunden. Wenn man sich diesen einen Tag ausmacht, um deinem Partner zu zeigen, wie sehr du ihn magst oder wie sehr du ihn schätzt, dann ist diese Beziehung ziemlich traurig. Man sollte aus meiner Sicht jeden Tag zeigen, wie sehr man seinen Partner verehrt.

Auf jeden Fall zurück zum Thema. Valentinstag hier in Amerika wird wirklich so ernst genommen. Alles rosa, überall Herzen und kitschig überall wo du hinschaust.

Eigentlich ist es natürlich lustig, dem hier zuzuschauen und dann traurig darüber nachzudenken, dass man seine Zeit gerade nicht mit seiner Freundin verbringen kann …

Also, liebe Erwachsene denkt immer dran: immer schön jede Sekunde nutzen, um Zeiten des Streits besser zu überstehen.

Danke fürs Lesen, war zwar ein wenig kürzer dieses Mal, gab ja aber auch nicht so viel zu erzählen.

Bis bald.

Fortsetzung folgt …

Super Bowl!!!

Nun, liebe Leute, ich melde mich mal wieder.

Habe gar nicht mitbekommen, wie sehr ich das hier liegen lassen habe. Ich entschuldige mich dafür. Euch im Stich zu lassen, einsam auf dem Meer der Unwissenheit, ohne das Schiff mit dem Kapitän, der euch sicher und geradlinig zur Insel der Erleuchtung bringen würde. Ähm … genauso habt ihr darauf gewartet.

Auf jeden Fall möchte ich über ein sehr bewegendes Ereignis berichten. Ein Ereignis, das ganz Amerika bewegte, überraschte und aus den Socken fahren ließ.

Der SUPER BOWL!!!

Jeder der jetzt etwas Anderes erwartet hat, also dann … schaut mal in die Überschrift (Ding, ding, ding)

Nun auf jeden Fall muss ich mal sagen, dass der Super Bowl ein so geiles Ereignis ist, dass ich schon jetzt weiß, dass ich es nächstes Mal in Deutschland über Nacht schauen werde … Das wird lustig. 6 Stunden pures Männergerammel. Nur das ihr es jetzt nichts falsch versteht, ich meine Football, für alle die nicht wissen, was das ist.

Es ist das Season Finale des amerikanischen Footballs zwischen den zwei besten Teams.

Und das überraschendste in diesem Jahr war, dass es die Denver Broncos (Ding, ding ding, ich bin in Colorado mit der Hauptstadt Denver) in dieses Finale geschafft haben. Mit einem Quarterback (der wirft den Ball von der hinteren Linie aus auf aufeinander zu rennenden Angreifern und Verteidigern), der von den Medien als zu alt und schlecht bezeichnet wurde und dann im Finale als bester Spieler des Jahres festgelegt wurde … Auch schön!

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Auf jeden Fall war es alles sehr emotional – letztes Jahr mit Peyton Manning (Bronco Quarterback) und dann ein Sieg des Teams von dem Staat, in dem ich lebe – ist schon ziemlich cool.

Und wie immer nach allen Texten …

Fortsetzung folgt …

All day 24/7

Hey liebe Leute,

Nun heute geht es um meinen wöchentlichen Tagesrhythmus. Den möchte ich gerne mit euch teilen, dass ihr so halbwegs verstehen könnt, warum die Texte in letzter Zeit mehr als rar ausgefallen sind. Dafür entschuldige ich mich bei alle denen, die meinen Blog aufmerksam und gespannt verfolgen, was ich sehr hochschätze. Ich werde versuchen in nächster Zeit mehr zu bringen.

Nun fangen wir mal mit dem Dienstag an. Und da fangen die ersten schon zu grübeln an, da doch der Anfang der Woche am Montag ist. Also, warum fängt er am Dienstag an?? Blöd irgendwie? Ver“Trump“elt (wer den jetzt verstanden hat, lasst nen Kommentar da).

Ne, also bei mir ist Dienstag wirklich mein Schulanfang der Woche bis Freitag. Ja alle neidischen Freunde, die das jetzt lesen, vertun sich nicht, es ist nur eine 4-Tage-Schule. Also mehr Freizeit, warum kommen dann die Texte nicht wie am Fließband?

Anderer TIMUR! Sei still, dich hat gerade keiner gefragt und sei jetzt leise, war noch nicht fertig.

Nun, durch den einen Tag weniger Schule, sind die Pausenzeiten von einer halben Stunde auf zwei Minuten eingekürzt sowie die Hausaufgabenstunde ganz gestrichen. Das macht es ziemlich schwierig, Hausaufgaben und den anderen Kram unter einen Hut zu bringen. Doch dazu später mehr.

Auf jeden Fall muss man es einen großen Vorteil nennen; jedes Jahr wählt man seine Fächer am Anfang des Schuljahres und behält diese Tag für Tag bis zum Schuljahresschluss. Also, wie bei uns in Deutschland in der 11. und 12. Klasse haben die das von 6. bis 12. Klasse. Was ich persönlich viel besser finde. Keiner kann mit der Ausrede kommen, Hefter verwechselt, mit welchem Fach bitte?

Bevor ich spezifisch zu meinen Unterrichtsfächern kommen werde, möchte ich nur noch eins sagen: Die Stundenzeit eines Unterrichtsfachs beträgt nicht mehr als 1 Stunde!! Mathe und Chemie nur 45 – 60 durchhalten. Siehste Deutschland so macht man‘s (ne nur Spaß).

Also mein erstes Fach ist Englisch. Erstes Semester, mehr Grammatik, aber dann mehr als genüge von amerikanischer Literatur bis hin zu Britischer von Shakespeare mit Macbeth (sehr gute Story, empfehlenswert). Ist ziemlich unterhaltsam, aber die Lehrerin ist die Beste; trinkt Café und fragt ob wir denn genauso müde sind, wie sie. Und dann machen wir anstelle von Interpretationen (anscheinend wird man in jedem Land verfolgt von diesem Geist, dem Geist der Interpretation) eine Video-Stunde mit lustigen Videos oder Hausaufgaben und so.

Mein zweites Fach ist Amerikanische Geschichte. Wo ich wirklich sagen muss, dieser Geschichtslehrer hat was drauf: pädagogisch, als auch im Kopf. Anstelle von dummen Quellen-Arbeiten, wo sich der Schüler meistens einfach nur die Frage stellt, ob das jetzt mit zu den Notizen gehört oder nicht, gibt er die Notizen als Lückentext vor und hat die Antworten an der Tafel und redet gleichzeitig darüber. Also haben wir hier eine visuelle, motorische und auditive Wiederholung des neu gelernten Stoffes. Ziemlich clever. Musste bei ihm noch kein einziges Mal lernen und stehe auf A (= 1,0). Find ich gut. (Nochmal Deutschland, so macht man´s richtig!)

Danach geht´s für mich immer zum Chor. Und ehrlich gesagt, fällt mir keine bessere Beschreibung für den Musiklehrer ein, als eine lustige Mischung aus Herrn Buchheim und der musikalischen Seite von Norman Grüneberg (schöne Grüße an die Beiden). Meine Herrn, der Typ weiß, wovon er redet. Und Otis hat so was echt nötig. Wir machen jetzt nicht so typische Chorgesangsstücke, sondern mehr A-Cappella-Versionen von Pop-Songs. Ich mag’s und hatte sogar die Ehre, bei einem Volleyball-Spiel und einem Football-Spiel in Otis die Nationalhymne mit zwei Mädchen zu singen. Da war ich schon sehr stolz auf mich.

Nun die vierte Stunde. Die ist mehr eine Art Lehrerhilfe, wo man einem Lehrer aushilft und so seine sozialen Kompetenzen verbessert. (Nochmal Deutschland, so wird´s gemacht!) Denn ich sehe darin mehr als nur das Potenzial, eine gute Hilfe zu sein und sich innerlich zu verbessern. Nein, durch solche Aktionen wirst Du aufs spätere Leben vorbereitet mit Praxis. Auf jeden Fall bin ich bei einer netten Lehrerein, die sich in einem Anbau der Hauptschule (also Zweitgebäude) um den Kindergarten kümmert. Und mein Gott, sind die knuffig, nett und lieb und einfach nur zum knuddeln. Auch wenn die Namen manchmal sehr interessant sind (Hunter, Jayden (Junge), Temparence (Mädchen) usw.).

Als fünftes Fach ist dann Chemie dran. Und wer mich persönlich gut kennt, der weiß genau, dass Chemie nicht meine erste Wahl gewesen wäre. War aber nichts anderes Interessantes da. Also musste ich es nehmen und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie er es macht, unser halbblinder sau cool Typ von Chemielehrer. Aber, durch ihn hat sich der Schleier über dem Mysterium Chemie so halbwegs gelüftet und ich verstehe es nun endlich (okay, irgendwann ist auch gut mit dem Satz, letztes Mal also: So macht man´s Deutschland).

Danach gibt es dann Mittagspause von 45 Minuten mit einem sehr abwechslungsreichen und guten Essen, von Tacco, zu Burger über Spaghetti und zu Mac&Cheese und French Fried Chicken.

Also über das Essen hier in den USA darf man sich echt nicht beschweren, meine Herrn da ist wirklich fast alles lecker. Und selbst die irrwitzigsten Kombinationen wie zum Beispiel Eis mit Rootbeer also Malzbier, schmecken sehr interessant.

Nach der Mittagspause geht es dann in den Mathe Algebra 2 Unterricht, bei dem ich manchmal so den absoluten Durchblick habe und dann mir so im nächsten Augenblick denke, wie jetzt WWWAAASSS!?!?!?! Confused?!?! So aber ich halte mich immerhin auf einem guten B (= 2) mit dem Stoff, den ich kannte und den selbst meine Freunde in Deutschland noch nicht kennengelernt haben.

Danach darf ich mich in Sport dann endlich bewegen. Obwohl ich Sport eher auf rumalbern und Spaß haben einschränken sollte, denn es gibt hier in Sport keine Noten, also hat man einfach nur Spaß zusammen.

Und dann geht´s total stinkend und verschwitzt zum letzten Unterricht: Band. Und ehrlich gesagt; auch der langweiligste. Ich persönlich lerne nichts Neues. Die meisten hier haben so Bläserklasse-Pfiffige-Musikusse-Niveau. Und es gibt nur eine Flötisten, die wirklich gut ist und genauso gelangweilt wie ich. Schlussfolgerung: Timur gelangweilt, Aufgabe bekommen, Solo raussuchen. Jeder. Timur wird verrückt und muss bis April den Türkischen Marsch auf dem Sousaphon hinkriegen. Und dieses alte Stück Blech gefällt mir ja mal gar nicht, mir fehlt mein Balthasar, meine Tuba. Flenn, flenn.

Doch zum Weinen bleibt keine Zeit, denn danach fängt noch mehr Schweißvergießen an. Im Training. Anfangs American Football nun Basketball. Und Beides hält mich auf Trapp. Also, was wir in Deutschland als Training machen, ist ein Witz hier. Auf jeden Fall zwei Stunden volles Auspowern und zu Hause ankommen und essen und einfach nur halbtot ins Bett fallen. Hausaufgaben machen, am Handy oder am Computer spielen, um auszuklingen und dann schlafen. Dass ist so ein normaler Schultag.

Nun, ich habe am Anfang gesagt, fangen wir mit dem Dienstag an. Ich werde jetzt nicht für die restlichen Schultage den selben Text verwenden. Es kommen jetzt einfach welche übers Wochenende und so. Aber bis dahin, nicht vergessen:

Fortsetzung folgt …

„\“\#Happy 2016 #/“/“

Nun nur kurz zuvor, dieser Beitrag wird leider nicht so lang. Warum werdet ihr gleich lesen.

Also so viel ich Amerikanisches Weihnachten dem Deutschen doch bevorzugen würde, wegen seiner Pompösität (eigentlich kein Wort 😉 !), und auch wenn ich kein Weihnachtskonzert mit meinem Orchester erleben durfte, so war es hier doch schon ziemlich krass cool.

Doch nun zum eigentlichen Thema, mein Gott. Also Silvester kennen die ja so gut wie gar nicht. Also, mit Familie zusammenkommen und ins neue Jahr feiern, war da nicht so der Fall. Einige haben´s gemacht. Aber diese Zahl hat sich mehr als in Maßen gehalten. Ich kann nur sagen, dass es in Großstädten wie NYC definitiv anders aussah, aber hier aufm Land ist ja tote Hose. Selbst Halloween war noch mehr los und das war genauso wie Weihnachten, alle haben vorbereitet und gemacht und getan. Aber Neujahr?!?!?

Wer feiert das denn schon? Naja, ich hab´s ein bissel vermisst, mit meiner Ostsee Runde den Strand, die Leute und die gute Atmosphäre für den Rutsch ins neue Jahr zu feiern und zu genießen. Umso mehr freue ich mich aufs nächste Mal mit Euch.

Hab ja gesagt, dass dieser etwas kürzer sein wird, aber stets vergesst nicht:

Fortsetzung folgt…

Merry X-mas

Ho ho ho liebe Freunde,

na wart ihr denn auch alle schön brav? Gut ehrlich gesagt brauche ich ja diesen Satz ja nicht mehr zu sagen, denn Weihnachten ist ja schon mehr als vorbei.

Dennoch möchte ich euch nach dieser langen Schreibpause, einen Einblick auf die Festtage hier in den USA geben.

Also erst einmal so das Auffälligste: jeder hilft jedem, wo er kann. Bei der Dekoration, ich in der Kirche, Freunde bei der Schwester von Eddie und so weiter. Wahnsinn, was so in solchen kleinen Kommunen so möglich ist. Auf jeden Fall muss ich sagen, dass hier alles mehr und größer ist; wie halt in ganz Amerika :).

Was ich damit meine ist: man legt auf die Traditionen wert. Was mir persönlich sehr gefallen hat. Aber im Grunde habe ich sehr viele Gemeinsamkeiten erkannt: selber Tagesablauf, nur bis darauf, dass die Geschenke erst am 25.12 dran sind und nicht am 24. Dezember.

Das jedoch war kein Problem für mich. So weit so gut, meine Geschenke waren ziemlich gut, denn ich habe von Eddie T-Shirts und Socken bekommen, die mir alle ziemlich gut gefallen haben.

Warum ich jetzt nicht meine Eltern aufzähle und alle anderen? Weil deren Paket wegen „schlechten Wetterverhältnissen“ nicht geliefert werden konnte.

Nur als Beispiel, obwohl mein Paket definitiv teurer war zum rüberschicken, hat es in 4 Tagen die Haustür meiner Eltern erreicht, während ihr Paket eine Woche eher abgeschickt wurde erst am 2.1.2016!!!! angekommen ist. Also die Leute in San Franzisco, auf der anderen Seite Amerikas konnten sich freuen, das Paket wieder zurück nach Denver zu schicken. Auf jeden Fall habe ich mich auch sehr über das riesen Süßigkeitenpaket gefreut, dass dann von meinen Eltern ankam.

Wie immer Fortsetzung folgt…

State Championship!!

Hey Leute,

Es ist zwar schon eine Weile her als das passiert ist. Trotzdem möchte ich euch von diesem wahnsinnig tollen Event berichten.

In Amerika ist das mit dem Sport so eine Sache. Machst du Sport, weiß es die ganze Schule und steht dir und deinem ganzem Team zur Seite. Es gibt keine Clubs wie wir es in Deutschland haben. Schulkinder gehen nach der Schule zu dem Saisonsport welcher stetig wechselt (komme ich später noch mal darauf zurück) und üben dort.

Dann wenn man Spiele hat, meist jeden Freitag oder immer Ende der Woche, kommt meist der gesamte Ort, also Familie und Freunde, sowie Schule zu euren Spielen, was dir nicht nur ein besonderen Druck in die Brust setzt, nein mehr noch ein gigantisches Gefühl des Stolzes.

Um mein eigenes Beispiel zu nennen: wenn du mit deinem Team die Seitenlinie des Football-Feldes entlang kennst, dein Ort jubelt deinem Team zu, immerhin spielen wir auf unserem Heimatrasen, Heiliger Boden für jede Mannschaft. Niederlagen sind schlimm, jedoch auf seinem eigenen Rasen, Feld, Platz oder der eigenen Sporthalle zu verlieren dass ist sehr schmerzhaft. Jedenfalls läuft man an der Seitenlinie vorbei wärmt sich auf und hört im Hintergrund verschwommen AC/DC mit Thunderstruck was uns allen einen Adrenalinschub geben wird……. Nun endlich bin ich an der Reihe, TOUCHDOWN!!! Alle jubeln und der Extrapunkt geht in die Luft und ist gut!!! Und ich habe mein ersten Kick in unserer Football Saison geschossen.

Neben den Jungen die Football übten, erlernten, teilweise neu erfanden und durch die Lüfter warfen, gingen die Mädchen dem Volleyball an den Kargen. Und meine Güte, Mädels aus meiner ehemaligen Klasse, schämet euch würdet ihr die spielen sehen die zucken vor keinem Ball, keinem Sturz und keinem Zusammenprall zurück.

Und letztendlich waren es auch unsere Otis Lady Bulldogs die es ins Championchipfinale von dem Staat Colorado geschafft haben.

Das Footballteam leider nicht, wir haben hart gekämpft aber es hat nicht gereicht.

Jedoch über die zwei Tage verteilt wo unsere Lady Bulldogs um den Titelkämpfen kochte die Arena so vor Freude.

Bis zum Tag zweiten Tag. Denn bevor wir in die finalen Runden gingen hielt Amerika inne für die Attentate in Frankreich, was mir Tränen in die Augen setzte. Warum? Nun darüber möchte ich in einem einzelnen Blogeintrag berichten.

Nicht desto trotz waren alle in bester Laune, verschiedene Fraktionen für unterschiedliche Teams riefen sich ihre Sprüche zu und es begann ein Chorus aus Stimmen die ihre Teams mit Stimme und Geklatsche unterstützen.

Nach einem sehr aufreibenden und knappen Spiel von 2:2 (also jeder hat zwei Sätze gewonnen) ging es in den letzten Satz. Wer zuerst 15 erreicht wird der nächste Distriktchampion für die kleinsten Schulen. Nun nach 12:9 für das gegnerische Team haben unsere Lady Bulldogs alles gegeben und uns einen gnadenlosen Sieg geholt. Alle haben geweint, geschrien, her Stimmen verloren und gejubelt.

Das war es auch schon, hoffe ihr hattet Spaß beim lesen,

Fortsetzung folgt …

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Long sad Story…

Hey liebe Leute,

ich melde mich mal wieder. Nun ich werde erst einmal mit dem Positiven anfangen, bevor ich zu dem eigentlichen Hintergrund der Überschrift, dem eigentlichen Thema, komme.

Am 11. September 2015 sind die Otis Bulldogs Volleyballerinnen und Footballer zu den Black Panther nach Flagler gefahren, um denen gehörig die Hölle heiß zu machen. Und ich hatte auch meinen ersten Auftritt. Mein Team und ich haben das Ding gerockt!!! 81 zu 23 gewonnen. Die anderen wahren chancenlos. Ebenso wurden die Volleyballerinnen die von unseren Bulldogs geschlagen.

Nun, bevor es für mich und das Team raus aufs Feld ging, habe ich mich vor dem Team aufgebaut und um Aufmerksamkeit gebeten … Denn an diesem Tag kam einer unserer Football Veteranen, einer meiner Gasteltern, ein wahrer Freund und guter Mensch, in Krankenhaus. Raymond Trautmen.

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Bevor ich darüber weiter erzähle, erkläre ich erst einmal die Hintergrund:

Ray war einst ein begnadeter Sänger und Gitarrenspieler, weshalb er oft mit seiner Band durchs Land fuhr, um Musik zu machen. Eines Tages jedoch bei einer Rückfahrt passierte es. Kinder hatten etwas auf die Straße gelegt, was Ray nicht gesehen hatte. Ein folgenschwerer Unfall geschah. Bei diesem Unfall wurde er schwer verletzt. Seine Stimmbänder wurden so stark geschädigt, dass diese gekürzt werden mussten und ein Loch in seinem Hals zum Atmen geschnitten wurde.

In diesem Jahr – nach vielen Jahre, in denen sich Eddie und Ray mit den Folgen des Unfalls arrangiert hatten und ihr Leben meisterten, hieß es, dass die Ärzte das Loch im Hals schließen könnten.

Es ging jedoch nach der Op etwas schief und Ray bekam einen Herzinfarkt – zwei innerhalb von 24H. Wir alle wünschten ihm Genesung, um aus dem Krankenhaus rauszukommen. Doch die Blutvergiftung, die sich nach dem Herzinfarkt in seinen Körper breit machte, hat ihn ziemlich mitgenommen. Dennoch konnte er wenige Tage später wieder aus dem Krankenhaus raus. Welch ein Glück damals!

Nur wenige Tage später hat die Schwester von Eddie Ray auf dem Boden gefunden, mit einem weiteren Herzinfarkt. Also ging es wieder ins Krankenhaus.

Und um nun zu meinem Tag zurückzukommen: mir wurde an diesem Tag Bescheid gesagt, dass dies wohl Ray’s letzter Tag sein würde. Sein Körper habe nicht die Kraft dazu, diese Erreger aufzuhalten, zu stoppen.

Mir war nicht wohl ums Herz zu wissen, dass Eddie und Morgan bei ihm sind und ich bei dem Spiel.

Ich tat mein Bestes, um Ray zu unterstützen und berichtete dem Team über den Ernst der Lage. Ich denke, wir alle haben an diesem Abend das Spiel für ihn gewonnen.

Nach dem Spiel habe ich erfahren, dass Ray noch kämpfen würden und dass eine kleine Chance auf Stabilisierung bestünde.

Jedoch wurde am nächsten Tag, um vier, der Life-Support abgestellt. Er hatte noch ein paar Stunden, um sich von Eddie und Morgan zu verabschieden, bevor er starb.

Nun, was ich über Ray sagen kann, ist, dass er immer ein Lächeln auf dem Gesicht hatte und ein großer Optimist war. Ein Genie und ein Lexikon des Wissens.

Bei seiner Lebensfeier, wie die Amerikaner das hier nennen, habe ich für ihn Amazing Grace und The Stark Song, von mir selbst komponiert, gespielt. Eddie war sehr gerührt und auch andere. Seitdem habe ich die Ehre, manchmal in der Kirche, in die wir jeden Sonntag gehen, einen musikalischen Beitrag beizutragen.

Nun wir sehen uns bald wieder

Fortsetzung folgt…

Wo bleibt meine Zuckerrübe?!

Hallo liebe Leute,

Ach ja, … während am 27.08 schon die meisten meiner Freunde in Deutschland wieder Schule hatten, durfte ich an diesem Tag wieder Schulanfang feiern. Zwar ohne Zuckertüte – meine Autokorrektur hätte statt Zuckertüte gern Zuckerrübe gesehen – aber es war dennoch lustig. Denn erst einmal muss ich sagen, dass ich eine echt geile Schule habe. Und diese ist genauso groß, wie meine Schule in Leipzig. Obwohl wir nur knapp 120 Schüler dort sind! Unglaubwürdig und irgendwie nicht realistisch, aber es ist so. Und ihr könnt es euch nicht vorstellen, doch ich wurde sofort in das Heim der „Bulldogs“ aufgenommen.

Am ersten Tag jedoch, ich weiß nicht warum, aber so was ähnliches ist auch in der 5ten Klasse passiert (wer es weiß, der kann es ja mal in die Kommentare schreiben, aber nicht bevor ihr die Auflösung gelesen habt). Ich habe nach der Willkommensrede unserer Direktorin meine Sachen geschnappt und bin brav in meinen Unterricht gewatschelt.

Hab mich hingesetzt und dann erst einmal von unserem Geschichtslehrer ein Quiz bekommen, über die Unabhängigkeitserklärung und die Revolution gegen GB. Ich wusste wenig, für alle die es wissen wollen (@Vincent Scholz). Das Ding war, ich saß zusammen mit 8Klässlern in einem Raum. Hab mir aber nichts dabei gedacht, denn ich dachte, ich muss ja auch den Part der Geschichte lernen. Das Problem war, ich hab nicht richtig auf meine Uhr und meinen Plan geschaut. Ich dachte ich habe die zweite Stunde, war aber dritte Stunde…. na wer findet den Fehler???

Richtig, ich kann nicht lesen. Ich weiß. Also hab ich den Test abgeschlossen, da ich wissen wollte, was so noch von meinen Erinnerungen von Assassin´s Creed 3 hängen geblieben war, da das Spiel diese Zeitepoche behandelt. Also flitzte ich so schnell wie möglich zu meiner richtigen Stunde: Chor.

Und dort war ich überrascht. Denn dort sind 7 Mädchen und 1 Junge. Ich bin der einzige Junge. Wird sehr lustig für den Bass, wenn es nur Alto und Sopran Stimme gibt und man in nur ein paar Stücke alleine Bass singen darf und dann noch immer lauter ist, da die andern so leise singen, wie eine quietschende Maus (@Paul Fuhrmann).

Ehrlich gesagt, war das auch schon mein erster Schultag. Es folgt jetzt nur noch mein Stundenplan, damit ihr auch wisst wovon ich rede, und dann sehen wir uns auch schon im nächsten Beitrag, bis dann …

Fortsetzung folgt.